10 Gebote des deutschen Landsers
8. Mai 1945 - Tag der Befreiung?
Es gibt nur eine Wahrheit - so starben Deutsche in Nürnberg
Magda Goebbels: Abschiedsbrief der Mutter der Nation
Feuersturm über Hamburg
Heinrich von Plauen
Zitate des Krieges


 
Es stört mich, wenn die ehemaligen Soldaten der Wehrmacht als Verbrecher bezeichnet werden. Es stört mich, weil ich glaube, es jenen, die meine Kameraden waren und die neben mir gefallen sind, schuldig zu sein, für ihre Ehre einzutreten.

Hans Dichand
Verleger der Kronen-Zeitung", Österreichs größter Tageszeitung, 2001
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Die Deutschen sind ohne Frage die wunderbarsten Soldaten.

Feldmarschall Lord Alanbrooke
Chef des britischen Generalstabs

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                         10 Gebote


für die Kriegsführung deutscher Soldaten - e
ine Antwort auf die Hetzkampagne gegen die Wehrmacht

1. Der Deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörungen sind seiner unwürdig.

2. Der Kämpfer muß uniformiert oder mit einem besonders eingeführten, weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.

3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.

4. Kriegsgefangene dürfen nicht mißhandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen. Von ihrer Habe darf sonst nichts weggenommen werden.

5. Dum-Dum-Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgestaltet werden.

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Mein Deutschland kann nicht untergehen, und wenn es jetzt auch sinkt, es muß sich wieder stark und groß erheben. Es gibt ja noch einen Gott."

Claus Graf Schenk v. Stauffenberg
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6. Das Rote Kreuz ist unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Sanitätspersonal und Feldgeistliche dürfen in ihrer ärztlichen bzw. seelsorgerischen Tätigkeit nicht gehindert werden.

7. Die Zivilbevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören. Geschichtliche Denkmäler und Gebäude, die dem Gottesdienst, der Kunst, Wissenschaft oder der Wohltätigkeit dienen, sind besonders zu achten. Natural- und Dienstleistungen von der Bevölkerung dürfen nur auf Befehl von Vorgesetzten gegen Entschädigung beansprucht werden.

8. Neutrales Gebiet darf weder durch Betreten oder Überfliegen, noch durch Beschießen in die Kriegshandlungen einbezogen werden.

9. Gerät ein Deutscher Soldat in Gefangenschaft, so muß er auf Befragen seinen Namen und Dienstgrad angeben. Unter keinen Umständen darf er über Zugehörigkeit zu seinem Truppenteil und über militärische, politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf der Deutschen Seite aussagen. Weder durch Versprechen, noch durch Drohungen darf er sich dazu verleiten lassen.

10. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Befehle in Dienstsachen sind strafbar. Verstöße des Feindes gegen die unter 1 - 8 angeführten Grundsätze sind zu melden. Vergeltungsmaßregeln sind nur auf Befehl der höheren Truppenführung zulässig.

So eingedruckt im Soldbuch eines jeden Deutschen Soldaten und aller bewaffneter Unterstützungsverbände, ebenso zum Gegenstand unterschriftspflichtiger Dienstbelehrungen mit Hinweis auf die schweren straf- und disziplinarrechtlichen Folgen gemacht bei allen bewaffneten Verbänden.

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Reiste man nach dem Kriege durch die befreiten Länder, so hörte man allenthalben das Lob des deutschen Soldaten und nur zu oft wenig freundliche Betrachtungen über das Verhalten der Befreiungstruppen."

Basil Liddel Hart
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                                   Bushido


Bushido
, der Weg des Kriegers, beschreibt die Ethik des japanischen Ritters (Samurai) und das ethische Ideal Japans, da die Ritter 1192 - 1867 der führende Stand des Landes waren.

Bushido fordert folgende Grundsätze:

Treue, Waffentüchtigkeit, Todesverachtung, Selbstzucht und Güte - wahrhaftig germanisch-deutsche Tugenden.

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Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München, sondern Versailles!"

Prof. Dr. Theodor Heuss
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Es gibt nur eine Wahrheit

Unter dem Galgen, den Henker und den Strick vor Augen, sagten:

- Außenminister Joachim von Ribbentrop (stolz und entschlossen):
„Gott schütze Deutschland! Gott sei meiner Seele gnädig! Mein letzter Wunsch ist, daß Deutschland seine Einheit wieder findet, daß eine Verständigung zwischen Ost und West kommt für den Frieden in der Welt!“
 
- Wilhelm Keitel (stolz und mit Würde):
„Ich rufe den Allmächtigen an, er möge sich des deutschen Volkes erbarmen. Über zwei Millionen deutsche Soldaten sind vor mir für ihr Vaterland in den Tod gegangen. Ich folge meinen Söhnen nach. Alles für Deutschland!“
 
- Ernst Kaltenbrunner:
„Ich habe meinem Volk und meinem Vaterland mit heißem Herzen gedient. Ich habe meine Pflicht nach den Gesetzen meines Vaterlands getan. Deutschland Glück auf.“
 
- Hans Frank (flüsternd):
„Ich bitte den Herrgott, daß er mich gnädig aufnehmen möge.“
 
- Wilhelm Frick (laut):
„Ich lebe das ewige Deutschland!
 
- Julius Streicher:
„Purimfest 1945 - und jetzt zu Gott – (nach einer kurzen Pause): Die Bolschewisten werden Euch einmal hängen (nach einer weiteren Pause): Ich bin bei Gott Herr Pater!“
 
- Fritz Saukel (sehr erregt):
„Ich sterbe unschuldig. Das Urteil ist falsch. Gott schütze Deutschland und mache Deutschland wieder groß! Es lebe Deutschland! Gott schütze meine Familie!“
 
- Alfred Jodl (stolz und ruhig):
„Ich grüße Dich, mein Deutschland!“
 
- Arthur Seyß-Inquart (ruhig und beschwörend):
„Ich hoffe, daß diese Vollstreckung der letzte Akt der Tragödie des zweiten Weltkriegs ist und daß die Lehre aus diesem Weltkrieg gezogen wird, daß Frieden und Verständigung zwischen den Völkern erfolgt. Ich glaube an Deutschland.“

                   („Nürnberg, Tribunal der Sieger“, von Werner Maser, Seite 349 + 350)

Der US-Master-Sergant John C. Woods aus San Antonio war der Henker. Vier Tage nach der Exekution ein Interview in der Soldatenzeitung “Stars and Stripes” mit Woods: “Ich habe die zehn Nazis in Nürnberg gehängt und ich bin stolz darauf, und ich habe die Sache gut gemacht .... alles klappte prima. Ich habe niemals eine Hinrichtung erlebt, die besser ablief ….mir tut leid, dass mir Göring entwischt ist …. „zehn Leute in 103 Minuten …. das ist schnelle Arbeit…. (Seite 351)

„Prima“ wie der Henker behauptete, hatte er seine „Sache“ ganz gewiss nicht gemacht. Streicher stöhnte noch lange nach der Exekution. Jodl war erst nach 18 Minuten tot und Keitel erst nach 24 Minuten. (Seite 351 + 352)
 
Von den 255 zwischen 1945 und 1951 in Landsberg am Lech als Kriegsverbrecher gehenkten Personen waren im Zivilleben:
102 Handwerker, 37 Beamte, 25 Kaufleute, 23 Akademiker, 22 Arbeiter und Hilfsarbeiter, 15 Angestellte, 11 Landwirte und Bauern, 11 Soldaten, 4 Angehöriger freier Berufe, 3 hauptberuflich NS-Funktionäre (1 Gauleiter, 2 Kreisleiter) und 2 Schüler („Nürnberg, Tribunal der Sieger“, Werner Maser Seite 419)
 
Sir Hartley Shawcross, der britische Hauptankläger in Nürnberg sagte am 16. März 1948 (ap):
 
„Ich klagte die Nationalsozialisten in Nürnberg an, zusammen mit meinen amerikanischen und russischen Kollegen…. aber Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt! Nach den Grundsätzen unserer Politik, der „balance of power“, haben wir angespornt durch die Amerikaner um Roosevelt, Deutschland den Krieg erklärt, um es zu vernichten. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet! Nun müssen wir feststellen, daß Hitler recht hatte: Anstelle eines kooperativen Deutschlands, das er uns angeboten hatte, steht jetzt die riesige imperialistische Macht der Sowjets uns gegenüber.“ („Nürnberg, die letzte Schlacht“ von David Irving/Grabert Verlag)
 
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„Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.“
 
Georges S. Patton, amerikanischer General im Zweiten Weltkrieg
 
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8. Mai 1945

Tag der Befreiung?

Am 08. Mai 1945 kapitulierte die Oberste Heeresführung der Deutschen Wehrmacht, nicht das deutsche Volk, nicht das Deutsche Reich. Der Krieg ging dennoch weiter: Armee Wenk, Wehrwolf, Vertreibung, Besatzung, Kalter Krieg, Mauerbau, Zwei-plus-Vier-Vertrag, Gesinnungshaft usw.

Das deutsche Volk wurde sehr wohl befreit – von Leben, Würde, Besitztümern, Familienmitgliedern, Ehre und Stolz. Unzählige Millionen wurden nach dem Kriege abgeschlachtet, vergewaltigt, gedemütigt, verprügelt, vertrieben, verfolgt, gepeinigt: Säuglinge, Kinder, Frauen, Männer.

Nicht allein Flüchtlinge und Vertriebene, auch entlassene Soldaten, Verwundete, Evakuierte, Kinder aus den zahlreichen Heimen der Kinderlandverschickung waren unterwegs, oft quer durch das Reich – etwa 12 Millionen Menschen, meist zu Fuß, auf der Suche nach ihren Familien, ihren Heimatorten oder einem neuen Zuhause.

Vormittags kamen sie um 10.00 Uhr, umstellten das Dorf und da kam einer rein und sagte, wir sollen in einer halben Stunde fertig sein und wir sollen nichts abschließen, alles offen lassen ..."

Erika Tomalla aus einem Dorf in Schlesien war im Mai 1945 elf Jahre alt, als sie mit der Familie ihr Zuhause für immer verlassen mußte. Sie teilte dieses Schicksal mit insgesamt zwölf Millionen Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verloren. Der Verlust von Besitz und Heimat – oft nur der erste Schritt auf einem langen Marsch in die Ungewißheit. Für viele endete er irgendwo im Westen, jenseits der Oder-Neiße-Linie, für viele aber war er zu Ende, bevor er noch begonnen hatte. Erika Tomalla wurde in das Internierungslager Lamsdorf gesteckt und mußte dort erleben, wie viele Deutsche zu Tode kamen. Sie starben an Hunger, Krankheit, Epidemien, aber auch durch Gewalt der polnischen Milizen.

Nur ein Beispiel der unzähligen, unmenschlichen und barbarischen Vergeltungstaten gegen Deutsche in ganz Europa – die Westmächte standen dem Genozid aus dem Osten gegen deutsche Mütter, Kinder und Landser in nichts nach – ihre zahlreichen Greueltaten auch nur zu umreißen, würde den hiesigen Rahmen sprengen und den Leser seelisch und menschlich überfordern.

Das INSTITUT FÜR ZEITGESCHICHTE, AGITATION & NATIONALPATRIOTISMUS (IZAN) einschließlich Deutschherrenklub und Kreuzritter für Deutschland rufen aufrichtig zur Versöhnung auf – Haß und das Verlangen einer Kollektivschuld der „Sieger“ liegen uns fern, Völkerverständigung ist unser Begehren, aber dies ist auch kein Appell des Vergessens, denn die Ansprüche auf beiderseitiger Gerechtigkeit dürfen nie verjähren.

Andreas J. Voigt
Der Vorsitzende, Berlin, 8. Mai 2000


 

Magda Goebbels


Abschiedsbrief der Mutter der Nation

Kurz vor ihrem und ihres Mannes Freitod hat Magda Goebbels auch noch einen Brief an ihren damals 24jährigen, in kanadischer Gefangenschaft befindlichen Sohn Harald geschrieben - ihren Sohn aus erster Ehe mit dem Großindustriellen Günther Quandt.


Der Brief hat folgenden Wortlaut:

Geschrieben im Führerbunker
28. April 1945

Mein geliebter Sohn!

Nun sind wir schon sechs Tage hier im Führerbunker, Papa, Deine 6 Geschwister und ich, um unserem nationalsozialistischen Leben den einzig möglichen, ehrenvollen Abschluß zu geben. Ob Du diesen Brief erhältst, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es doch eine menschliche Seele, die mir ermöglicht, Dir meine letzten Grüße zu senden.

Du sollst wissen, daß ich gegen den Willen Papas bei ihm geblieben bin, daß noch vorigen Sonntag der Führer mithelfen wollte, hier herauszukommen. Du kennst Deine Mutter - wir haben dasselbe Blut, es gab für mich keine Überlegung. Unsere herrliche Idee geht hier zu Grunde, mit ihr alles, was ich Schönes, Bewundernswertes, Edles und Gutes in meinem Leben gekannt habe. Die Welt, die nach dem Führer und dem Nationalsozialismus kommt, ist es nicht mehr wert, darin zu leben, und deshalb habe ich auch die Kinder hierher mitgenommen. Sie sind zu schade für das nach uns kommende Leben, und ein gnädiger Gott wird mich verstehen, wenn ich selbst ihnen die Erlösung geben werde. Du wirst weiterleben, und ich habe die einzige Bitte an Dich: Vergiß nie, daß Du ein Deutscher bist, tue nie etwas, was gegen die Ehre ist und sorge dafür, daß durch Dein Leben unser Tod nicht umsonst gewesen ist.

Die Kinder sind wunderbar, ohne Hilfe helfen sie sich selbst in diesen primitiven Verhältnissen. Ob sie auf dem Boden schlafen, ob sie sich waschen können, ob sie zu essen haben und was - niemals ein Wort der Klage oder Weinen.

Die Einschläge erschüttern den Bunker. Die größeren Kinder beschützen die noch kleineren und ihre Anwesenheit hier ist schon dadurch ein Segen, daß sie dem Führer hin und wieder ein Lächeln abgewinnen.

Gestern abend hat der Führer sein goldenes Parteiabzeichen abgenommen und mir angeheftet. Ich bin stolz und glücklich. Gott gebe, daß mir die Kraft bleibt, um das Letzte, Schwerste zu tun. Wir haben nur noch ein Ziel: Treue bis in den Tod dem Führer, und daß wir zusammen mit ihm das Leben beenden können, ist eine Gnade des Schicksales, mit der wir niemals zu rechnen wagten.

Harald, lieber Junge - ich gebe Dir das Beste noch auf den Weg, was das Leben mich gelehrt hat: Sei treu! Treu Dir selbst, treu den Menschen und treu Deinem Land gegenüber, in jeder und jeder Beziehung.

Einen neuen Bogen anzufangen ist schwer. Wer weiß, ob ich ihn ausfüllen kann, aber ich möchte noch soviel Liebe Dir geben, soviel Kraft und in Dir jede Trauer über unseren Verlust nehmen. Sei stolz auf uns und versuche, uns in stolzer freudiger Erinnerung zu behalten. Einmal muß jeder Mensch sterben und ist es nicht schöner, ehrenvoll und tapfer kurz zu leben, als unter schmachvoller Bedingung ein langes Leben zu führen?

Der Brief soll raus - Hanna Reitsch nimmt ihn mit. Sie fliegt nochmals raus.

Ich umarme Dich in innigster, herzlichster, mütterlicher Liebe!

Mein geliebter Sohn, lebe für Deutschland!
Deine Mutter.

Zu lesen in Flugkapitän Hans Baurs Buch "Mit Mächtigen zwischen Himmel und Erde", Verlag K. W. Schutz, Coburg, Seiten 276 - 277

 


             Exklusiv für die Weltnetzpräsenz des Deutschherrenklubs

 

„Ich wollte Held sein, aber ich bin Terrorflieger geworden.
Ich kann dieses (Kriegsverbrechen) nicht verteidigen.“

Harold Nash, Britisches Bombenkommando
Der Bombenkrieg, ZDF, 04.02.2003



 

Der Tod kam vom Himmel


Hamburg, Juli 1943

Aus der Sicht eines Kindes 


Es war ein besonders warmer, sonniger Julitag gewesen, wie man ihn in Hamburg nicht oft erlebt. Wie so oft hatten wir, in unsere Ausgehkleider gehüllt, die beruhigende Wasser- und Gartenlandschaft der Binnen- und Außenalster auf einem langen Spaziergang genossen.


Wir wohnten in Hamburgs Innenstadt (Heuberg) in einem großen Wohnblock, der aus Geschäfts- und Privatwohnungen bestand, ungefähr 300m entfernt vom Jungfernstieg und der Binnenalster.


Jetzt lagen wir - meine ältere Schwester, mein zweijähriger Bruder und ich - sicher und müde im Bett. Eine ältere Dame aus der Nachbarwohnung wachte über uns, während meine Mutter sich auf den Weg zum Hauptbahnhof machte, um meinen Vater abzuholen, der als Wehrmachtssoldat in Norddeutschland stationiert war. Eine in der Ukraine zugezogene Kriegsverletzung wurde dort ausgeheilt. Zu unserer größten Freude durfte er seine freien Tage in Hamburg verbringen.

 

Meine Eltern waren soeben wieder in der Wohnung angekommen, meine Mutter hatte den Wasserkessel für eine abendliche Tasse Kaffee aufgesetzt und den frisch gebackenen Kuchen angeschnitten, als die Sirenen auf Vollalarm heulten und gleichzeitig das brummende Geräusch der Bomber in unsere Ohren drang. In aller Eile wurden wir aus den Betten gerissen und in die noch vom Nachmittag bereitliegenden Kleider gesteckt. Meine Mutter griff nach ihrer stets bereit liegenden Handtasche, in welcher Papiere und Fotos aufbewahrt wurden; dann sausten wir in Windeseile von der vierten Etage die Treppen hinunter in den Keller. Zwischen der dritten und vierten Etage befand sich ein Fenster. Neugierig guckte ich hinaus und sah mit Schrecken in die den Himmel erleuchtenden "Weihnachtsbäume" und in die in Massen fallenden Bomben.

 

Bei früheren Angriffen hatte ich immer eine stoische Ruhe bewahrt und hasste es, aus dem Schlaf gerissen zu werden. Ich vertrat mit der Weisheit einer Sechsjährigen den Standpunkt, dass ich den Bomben nichts tue, dann tun sie mir auch nichts. Was ich in einer Sekunde durch das Fenster sah, machte diesem Standpunkt für immer ein Ende.

 

Wir hockten, zusammen mit den anderen Hausbewohnern, im Keller. Jeder war mit seinen eigenen Gedanken und seiner eigenen Angst beschäftigt. Meinen Vater hielt es nicht im Keller. Er raste die vier Stockwerke bis zur Dachkammer hinauf und löschte Brandstellen, wo er sie fand, insgesamt achtzehn. Aber er allein kam nicht gegen die Gewalt einer Tausend-Bomben-Ladung an, die aufs Nachbarhaus gefallen war und sich blitzschnell auf unseren Block ausdehnte.

 

Als er in den Keller zurückkam, nahm er meine weinende Mutter in den Arm, sagte ihr, dass alles verloren sei und alle schnellstens den Keller verlassen müssten, da Erstickungsgefahr vom Rauch bestand. Schon fing der als bombensicher geltende Keller an, sich mit Rauch zu füllen. Mit nassen Taschentüchern vorm Gesicht eilten wir ins Foyer des Gebäudes, wo der einzige Ausgang ins Freie lichterloh brannte. Mein Vater ergriff einen einsam dastehenden Stuhl und schlug das neben dem Ausgang befindliche Fenster ein, durch das wir dann alle entflohen.

 

Entwarnung war noch nicht gegeben worden. Unsere Gruppe musste eine sofortige neue Bleibe finden. 50m straßabwärts, an der Ecke Grosse Bleichen/Bleichenbrücke, stand das noch ziemlich unbeschädigte Kaufmannshaus (es sollte den Krieg überdauern), wohin wir, geführt von meinem Vater, vorübergehend hinflüchteten, während er weiterlief und einen Bunker in den Grossen Bleichen auskundschaftete, der uns dann für den Rest der Nacht beherbergte.

 

Als wir aus dem Kaufmannshaus heraustraten, stahl ich einen Blick auf unseren Wohnblock, wo ich so viele unbeschwerte, fröhliche und behütete Jahre verbracht hatte. Es stand da, als eine stumme und dunkle Silhouette in den feuererleuchteten Himmel hinausragend. Oben aus dem Dach loderten die Flammen; sie verschlangen das Haus von innen und mit ihnen die Träume meiner Kindheit.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite, keine 5m von uns entfernt, fiel krachend und knisternd ein lichterloh brennendes Gebäude in sich zusammen und schickte einen Schwall von Phosphorregen in unsere Richtung. Ein Funke muss mich im Gesicht getroffen haben. Ich zog mir eine Verletzung zu, und meine Mutter befürchtete, dass ich erblinden könnte. Zum Glück war dem nicht so.

 

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich Angst hatte. Es war auch keine Zeit da, Angst zu haben. Man lief um sein Leben. Dieser Bombenangriff war eine total neue Erfahrung nicht nur für mich, sondern für uns alle. Ich vertraute voll und ganz auf meinen Vater, dass er uns sicher aus dieser Hölle rausführen würde.

 

Wir hatten frühere Angriffe über Hamburg durchgestanden, die im Verhältnis wenig Schaden hinterließen. Ja, wir Kinder hatten unsere Freude daran, am Tage nach dem Angriff durch die Strassen der Innenstadt zu strolchen und uns den Schaden anzusehen. Diese Angriffe dienten in erster Linie der Zerstörung von Infrastruktur, wie z. B. der Hafen. Zum erstenmal wurde mehr als Infrastruktur zerstört. Trotzdem glaube ich nicht, dass dieser Angriff auf die Zivilbevölkerung gezielt war, denn es wohnten in der Innenstadt verhältnismäßig wenige Zivilpersonen. Vielleicht war es ein Übungsangriff für das, was noch kommen sollte.

 

Sobald die ersten Morgenstrahlen den Tag ankündigten, machte mein Vater sich auf den Weg zu der ungefähr 4 oder 5 km entfernt liegenden Wohnung meiner Tanten, auf der anderen Seite der Innenstadt, am äußersten Rande von St. Georg. Hier befanden sich ausschließlich Wohnhäuser, die in dieser Nacht dem Bombenangriff entgangen waren. Mühselig arbeiteten wir unseren Weg durch die Strassen, wo uns im hellen Tageslicht die Zerstörung der Nacht so richtig grafisch vor Augen geführt wurde.

 

Die Wohnung meiner beiden Tanten war ein sicherer Hafen - so glaubten wir. Doch hatten wir kaum Zeit, uns etwas einzuleben und von dem Schrecken des Angriffes zu erholen, als bei Dunkelheit wiederum Vollalarm gegeben wurde. Wiederum eilten wir hastig in den Keller; ich trug nur einen viel zu großen Pyjama meiner etwas klein-gewachsenen Tante. Es blieb keine Zeit, zusätzliche Kleidung anzuziehen. Wiederum hockten wir stumm auf den Stühlen und Bänken und warteten auf die Dinge, die da kommen sollten. Nur war die Kellerbevölkerung dieses Mal wesentlich größer, da fünf Stockwerke von Zivilpersonen bewohnt wurden. Wiederum übernahm mein Vater, der nun Sonderurlaub bekommen hatte, um seine Familie in Sicherheit zu bringen, die Aufgaben des Luftschutzwartes und patrouillierte im Eilschritt das Treppenhaus. Und wiederum mussten wir schnellstens das Haus verlassen, nicht weil Rauch in den Keller drang, das war noch nicht der Fall, sondern weil mein Vater im Schacht des Hauses einen Zeitzünder entdeckte, der jeden Augenblick explodieren und das Haus zerreißen konnte.

 

Aber wohin sollten wir uns wenden? Auch hier hatte mein Vater herausgefunden, dass in nicht allzu weiter Entfernung der Luftschutzdienst mit Hilfe von Dynamit einen Mauerdurchbruch zur U-Bahn geschaffen hatte. Das sollte unsere Rettung werden. Mein Vater führte die Gruppe, meinen Bruder auf dem Arm tragend, dann folgte meine Mutter, die mich an der Hand führte, darauf meine Tante mit meiner Schwester, gefolgt von allen anderen. Als ich aus dem Türeingang heraustrat, blieb ich starr vor Schrecken auf der obersten Stufe stehen, riss mich von der Hand meiner Mutter los und schrie: "Da durch laufe ich nicht". Meine Mutter, von ihrem eigenen Momentum angetrieben, lief hinter meinen Vater hinterher und jammerte: "Ich habe Margit verloren". (Ich habe mich später im Leben oft gefragt und nie meine Eltern zu fragen gewagt, was mein Vater in dem Augenblick von meiner Mutter dachte.) Ich erblickte ein unvorstellbares Inferno. Jedes Haus brannte lichterloh, angefacht von den starken Winden. Der Phosphorregen prasselte und wirbelte vom Himmel herunter und die Strasse schien wie glühende Kohlen zu sein. Zu meiner Linken sah ich die Leute ein nach dem anderen an mir wie Schatten vorbeihuschen; sie ignorierten mich; jeder war mit sich selbst und seiner Rettung beschäftigt. Plötzlich fühlte ich mich von starken Armen in die Luft gehoben und sah vor mir eine breite Männerbrust, in die ich mich verkroch, um nicht mehr in die Hölle gucken zu müssen. Ich merkte, wie meine Pyjamahose beim Laufen von mir runterrutschte.

 

Nach einigen Minuten, die mir wie eine Ewigkeit düngten, fühlte ich wieder Boden unter den Füssen, spähte in einen dunklen Gang hinein und sah über mir das Gesicht meines Vaters und das meines Retters. Mein Retter war ein junger Holländer, der in dem Wohnblock lebte und meine Tanten sowie uns Kinder gut kannte. Mein Vater, nachdem er den Rest seiner Familie in Sicherheit wusste, hatte auf der Stelle kehrt gemacht und war auf dem Weg zurück zum Wohnblock, um mich zu holen. Er wäre zu spät gekommen, denn der Zeitzünder explodierte ganz kurz nachdem alle Bewohner das Gebäude verlassen hatten. Nur Trümmer blieben übrig. Das nennt man Glück im Unglück haben.

 

Durch den langen Gang und diesmal an der Hand meines Vaters erreichten wir den U-Bahn-Tunnel, wo wir den Rest der Nacht auf den Schienen hockend verbrachten, zusammen mit einer großen Menge von Passanten. Am nächsten Morgen besah sich mein Vater den Schaden der vorhergehenden Nacht bei Tageslicht. Sein Bericht war erschreckend: die Leichen lagen stapelweise aufeinandergehäuft am Straßenrand. Um uns, vor allem uns Kindern, diesen Anblick zu ersparen, liefen wir über eine längere Strecke entlang den Schienen, bis wir an einen U-Bahn-Ausgang kamen, der von dem Feuersturm der Nacht nicht betroffen wurde.

 

Ein Bus brachte uns in ein großes Auffanglager in Neumünster zur weiteren Verteilung über Norddeutschland. Eine neue Episode, die der Evakuierten, begann. Wir sollten Hamburg für mehr als vier Jahre nicht wiedersehen.

 

Mein Vater ist als Soldat mit mehreren Kriegsorden ausgezeichnet worden, die er am Ende des Krieges allesamt in einen Bach warf, da sie seine Flucht aus der russischen Gefangenschaft behindert hätten. Für mich aber war er der Held, der seine Familie und alle anderen Hausbewohner vor dem sicheren Tod bewahrte. Dafür hat er keine Medaille bekommen. Die meisten Kellerinsassen waren Frauen und Kinder. Aber ich erinnere mich an vereinzelte Männer. Niemand, außer dem Holländer, zeigte Initiative. Alle folgten willig dem Wehrmachtssoldaten.

Nachwort:

 

Man mag sich fragen, warum ich, nach so langer Zeit, bereit bin, diese Erinnerungen zu Papier zu bringen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

 

Es ist wohl über keinen Krieg mehr geschrieben und gefilmt worden, als über den Zweiten Weltkrieg. Das Ende haben wir noch lange nicht gesehen. Vieles was berichtet wird, wird verzerrt dargestellt oder zu einseitig.

 

Die jüdische Gemeinde hat aus ihrem Leiden eine Kunst/Religion/Industrie (Anmerkung des Deutschherrenklubs: Lesen Sie "Holocaust-Industrie" von dem amerikanischen Politologen und Juden Norman Finkelstein) entwickelt. Einem Menschen vom Mars könnte verziehen werden, wenn er dächte, dass nur diese Gruppe gelitten hat. Es haben alle gelitten: der Schuldige wie das Opfer. Und wer ist der Schuldige und wer ist das Opfer? Es muss etwas Gleichgewicht in diese Kriegsberichte gebracht werden.

 

Ich habe Jörg Friedrichs "Der Brand" gelesen und bin erschüttert. Meine Erlebnisse verblassen gegenüber denen in dem Buch. "Der Brand" ist technisch und statistisch sehr detailliert, aber er befasst sich nur in Kurzform (ich möchte es fast Punktform nennen) mit den persönlichen Ängsten und Nöten der Betroffenen. Welche Gedanken sind durch die Gehirne der Leute geflogen, wie haben sie gelitten, waren sie Helden oder Feiglinge usw. usf. Wenn man auch nicht ein umfassendes Werk wie Steven Spielbergs "Shoah" auf die Beine stellen kann, vielleicht werden einige Leser, wenn sie diesen Bericht lesen, dazu veranlasst, ihre jahrzehntelang aufbewahrten Geheimnisse mit der restlichen Welt zu teilen. Ich hoffe nur, dass "Der Brand" in andere Sprachen, vor allem ins Englische, übersetzt wird. 

 

Die jungen Generationen sind an der Vergangenheit interessiert. In Australien wird am 25. April jeden Jahres ANZAC gefeiert, ein Heldengedenktag, vornehmlich für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen (inzwischen leben keine Soldaten vom Ersten Weltkrieg mehr), aber inzwischen auf alle Kriege seit der Zeit ausgedehnt. Die Enkel und Urenkel der WK1-Generation, beginnen großes Interesse zu zeigen. Sie arbeiten sich durch Familiendokumente, tragen die Auszeichnungen der Groß- und Urgroßväter und reisen zu den in anderen Ländern befindlichen Soldatenfriedhöfen.

 

Unser hier in Australien geborener und aufgewachsener Sohn, jetzt 30 Jahre alt, ist sehr daran interessiert, dass seine Eltern ihre Kriegserlebnisse aufzeichnen (Englisch natürlich, da es mit dem Deutschen bei ihm etwas holperig ist.) Ich bin davon überzeugt, dass, sollte er mal Kinder/Enkelkinder haben, dieses Interesse wachsen wird.

 

Margit Alm

25. Mai 2003
Melbourne, Australien
 
 
Wir bedanken uns herzlichst bei Frau Alm, da sie den Mut aufbrachte, über die tiefempfundenen und erschreckenden Erinnerungen ihrer Kindheit zu berichten, um sie so mit der jungen Generation Deutschlands zu teilen, welche die von Fremdmächten aufgezwungene Last des "Täter-Volkes" und der "Kollektivschuld" noch nicht endgültig abgeworfen hat. Mögen viele andere Autoren ebenfalls tollkühn hervortreten.

 

Versöhnung muß unser aller Ziel sein, aber dies ist auch kein Appell des Vergessens, denn der Bombenterror der Alliierten war ein schreckliches Kriegsverbrechen - die Ansprüche auf Gerechtigkeit und Gedenken dürfen nie verjähren.

 

Der Deutschherrenklub ist stolz, unseren verehrten Interessenten exklusiv diese objektive und bewegende Tatsachenschilderung einer Zeitzeugin präsentieren zu dürfen. Ein Mosaikstein im Bauwerk eines neuen deutschen Morgenrotes.

 

Nachsatz des Deutschherrenklubs:

 

Es sprach sich in der Welt schnell herum, daß sich in und über Hamburg etwas bislang nie Dagewesenes ereignet hatte. Ob Ernst Jünger, Wehrmachtssoldat in Paris, oder Bertolt Brecht, Exilant in den USA - in ihren Tagebüchern ist die Erschütterung spürbar.

 

In New York referiert der Schriftsteller Julien Green in seinem Tagebuch kommentarlos eine Meldung aus Stockholm (die er der New York Times vom 5. August 1943 entnommen hat):

 

"Ein deutsches Kind, Flüchtling aus Hamburg, erreicht die Grenze nach der grauenvollen Bombardierung Hamburgs durch die RAF. Das Kind ist zwölf Jahre alt.
Es trägt zwei Säcke, die es vor den Zöllnern öffnen muss; der erste enthält die Kaninchen des kleinen Jungen, der zweite den Leichnam seines zweijährigen Bruders."

 

Quelle: Spiegel Online

 


 

Heinrich von Plauen - 1410

 

Zitternd vor Heinrich von Plauen stand
Friedrich von Zollerns Bote.
“Komtur, verloren ging unser Land,
vieltausend der unsern sind Tote!
Schon nahen die Feinde mit Übermacht,
die Polen und Litauer kommen.”
Sprach Heinrich von Plauen: “Sprich von der Schlacht!
Wie wurden die Lande genommen?”

 

“Bei Tannenberg stürmten wir siegend vor
und trieben die feindlichen Heere;
schon sangen wir jubelnd im vollen Chor
das Lied unserer Ordensehre.
Da schwenkten die Ritter vom Eidechsenbund
und die Männer vom Kulmerlande.
Sie übten Verrat. Wir kämpften uns wund.
Viel Blut vertropfte im Sande.
Wir wurden geschlagen, der Hochmeister fiel.
Nur wenige sind noch entkommen.
Mit Blut hat nun der Pole sein Ziel,
des Reiches Ostland, genommen.
Komtur, so flieht! Verlaßt Land und Burg!
Der Orden ist tot und verloren!”
Sprach Heinrich von Plauen: “Wir halten durch,
zu kämpfen sind wir geboren!”

 

Heinrich von Plauen stand groß im Saal
unter den Rittern und Bauern.
“Gott segne der Schwerter blitzenden Stahl
und der Hochburg trotzige Mauern!”
Und knarrend kreischten die Angeln am Tor,
Wachtfeuer brannten und glosten.
Hoch stand im Turm mit lauschendem Ohr
des Reiches Wächter im Osten.
Zehn Tage danach erbebte das Land
vom Heerzug der schwärmenden Scharen.
Die Polen nahten mit Mord und mit Brand
und raubend die gelben Tartaren.
Die Mauern krachten vom Schlag und vom Stoß.
Es zitterten Kinder und Frauen.
Hoch auf dem Wehrgang ruhig und groß
stand aufrecht Heinrich von Plauen.

 

Er sah das gequälte, brennende Land,
zertreten die Äcker liegen.
Hoch hebt er zum Schwur das Schwert in der Hand:
“Brüder, der Orden muß siegen!”

 

Und wieder rannten die Feinde Sturm
gegen die ragenden Mauern.
Fest stand gesichert wie Burg und Turm
das Heer der Ritter und Bauern.
Dann kam eine Nacht mit flammendem Schein,
grell züngelten lodernde Feuer.
Da glühte die feindliche Flamme am Stein
der Hochburg und kroch am Gemäuer.
Heinrich von Plauen stand in der Nacht
im zuckenden Scheine der Flammen.
Er sah des Feindes gebrochene Macht,
verkohlt und zerschlagen die Rammen.

 

Jubelnd vor Heinrich von Plauen stand
das Volk und griff seine Hände.
Er wies hinaus in das blutende Land
und sprach: “Die Schlacht ist zu Ende.”
Es klirrte der Panzer von seinem Schritt
wie Waffensingen vorm Sturme.
Die Ritter sangen. Es sangen mit
die läutenden Glocken vom Turme.

 

Ferdinand Oppenberg 

 

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- Lesen Sie den zweibändigen Roman „Heinrich von Plauen“ von Ernst Wichert, der heute zu Unrecht vergessen ist. Hier die "Online"-Version vom Roman – ein absolutes MUSS ... und so spannend wie ein zeitgenössischer Historie-Roman:

 

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=4281&kapitel=15&cHash=9ca370ec10chap015#gb_found

 

Ernst Wichert, eigentlich Ernst Alexander August George Wichert (* 11. März 1831 in Insterburg; † 21. Januar 1902 in Berlin), war ein deutscher Schriftsteller und Jurist.

 

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- Lesen Sie ebenfalls einer der vielen Werke des Geschichtsschreibers des Deutschen Ordens Johannes Voigt:

 

Geschichte Preußens von den ältesten Zeiten bis zum Untergange der Herrschaft des Deutschen Ordens, Königsberg 1827–39, 9 Bde.

 

Johannes Voigt (* 27. August 1786 zu Bettenhausen im Herzogtum Sachsen-Meiningen; † 23. September 1863 in Königsberg) war ein namhafter Historiker und Vater des Humanismusforschers Georg Voigt. Er studierte seit 1806 zu Jena erst Theologie bei Johann Jakob Griesbach, dann Geschichte und Philologie, folgte 1809 einem Ruf als Lehrer am Königlichen Pädagogium der Franckeschen Stiftungen in Halle, habilitierte sich 1812 dort als Privatdozent entsprechend einer Empfehlung seines Jenaer Lehrers Heinrich Luden zu einer akademischen Laufbahn und wurde 1817 Professor in Königsberg, nachdem er einen Ruf nach Greifswald abgelehnt hatte. Voigt war Ritter des Roten Adlerordens dritter Klasse mit Schleife sowie Träger des Dannebrog-Ordens.

 



                 Zitate des Krieges 

 

Ich will den Frieden - und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke - es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten."

 

Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler.  Giesler: "Ein anderer Hitler", Seite 395

 

 

„Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, daß sie die USA auch diesmal hineinschleppen (in den 2. Weltkrieg).“

 

Weizmann zu Churchill, Sept. 1941 (vgl. Lenski, R. „Der Holocaust vor Gericht“, Samisdat Publ. 1993, S. 555 (Quelle David Irving)

 

 

„Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen ... Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit."

 

Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom "deutschen' Strafrecht geschützt.)

 

 

„... ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Chamberlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen ... Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären ... Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben.“

 

US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in sein Tagebuch (The Forrestal Diarie’s, New York, 1951, S. 121 ff) (Zit. nach G. Franz-Willing „Kriegsschuldfrage“, Rosenheim 1992, S. 112)

 


 

               

 

     

 

Die Vertreibung Millionen Deutscher ist das größte Verbrechen der Geschichte.

Papst Pius XII.


Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde. 

Napoleon

 

Es zeugt abermals von der zwiespältigen Extremität meines Geists, daß mein Verlangen zu lieben sich eben jetzt verstärkt Kund gibt, da ich das Schwert der Rache für Deutschland ergreifen will.

Andreas J. Voigt

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