++++++++ Gedichte ++++++++

 

 

WAS MIR VERBLIEB

Wenn ich einmal frei sein werde,
frag´ ich mich, wie wird das sein?
Grabe dann in deine Erde,
HEIMAT, tief die Hände ein.

Gehe einsam durch die Straßen
wie in einem stillen Traum.
Kann die FREIHEIT noch nicht fassen,
lehn den Kopf an einen Baum.

Wenn mich jemand wollte fragen,
wo ich denn gewesen bin,
werde ich verhalten sagen:
WAR IN GOTTES MÜHLEN DRIN.

Sah die Müller Spuren mahlen
in der Menschen Angesicht,
mußte mit dem Herzblut zahlen
wie in meinem Leben nicht.

Wenn ich einmal frei sein werde,
frag´ ich mich, was mir verblieb:
DU - OH DEUTSCHE HEIMATERDE,
DICH HAB ICH VON HERZEN LIEB!

Heinrich George

Gedicht von Heinrich George,
der 1893 geboren wurde und als Schauspieler und Regisseur nach dem Krieg
im sowjetischen Konzentrationslager Sachsenhausen,
wo er noch mutig Vorstellungen für seine mitleidende Kameraden gab,
am 25. 09. 1946 elendig verhungerte.
Ein deutscher Patriot bis zum letzten Tag!

 

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Aufruf an das deutsche Volk (1522)

Einst schrieb ich alles in Latein;
Nicht jedem konnt’s verständlich sein.
Nun ruf’ ich dich, mein Vaterland,
in deutscher Sprache wohlbekannt.

 

Laß mich doch nicht alleine sprechen!
Jetzt ist es Zeit, um loszubrechen,
gemeinsam für die Freiheit streben!
Was war das bisher für ein Leben,
kein Mensch durf’t mehr die Wahrheit sagen!

 

Steh auf, mein Volk! Nicht lange zagen,
Die Lügenherrschaft zu vertreiben!
Nur Wahrheit soll fortan noch bleiben.
Gott schenk’ dem heil, der zu mir steht,
damit sein Eifer nicht vergeht!

 

Manch Edler – hoff’ ich – hat den Mut,
manch Graf, manch Bauersmann, so gut
manch Bürger, der in seiner Stadt
der Lebenslage übersatt –
auf daß ich nicht alleine streite.

 

Wohlan, Gott ist auf unsrer Seite!
Kein Deutscher bleibe still daheim!
„Ich hab’s gewagt!“ – das sei sein Reim.

 

Ulrich von Hutten (1488 – 1523)

 

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DEUTSCHLAND

punktstätte: weit-
läufige, an der entgrenzung
gewende, knoten wir ein dir
uns zur einkehr uns werdend.
pilgerfalte dein heimschacht,
weglos das inbild von hören,
kernhall von hinter den fluren,
schleuder dein sog: atemwille.

wortstelle,
kreist du im schweigen ums sagen.
wir müssen dass atem
sei uns finden, und röte
ist, ein tagen dann, heilig,
räumend der ursilbnis berge,
einst höhle, jetzt flackernd:
blaufeuer.

lichtwesen,
bist du seit umsprung schon gilbend,
sprichst uns zu fremde, brüllst
endsplitternd fernfrüh uns dann, und,
dass sammlung geschehe - bild-
erde -, rufst du zur lese, pflückst
wie von reben uns zeichen
dass blut sei ein zur heimkehr.

Timo Kölling
aus: Versuch eines Winters
Renovatio Verlag, Heidelberg 2003
www.renovatio-verlag.de

 

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Treue

Denn was auch immer auf Erden besteht,
besteht durch Ehre und Treue.
Wer heute die alte Pflicht verrät,
verrät auch morgen die neue!

Adalbert Stifter
1805 - 1868

 

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Mein Glaube

Ich glaube an ein einiges Deutsches Volk,
An ein Volk, das soviel Männer hervorgebracht,
Die verantwortungsfroh mit Gott und der Welt gerungen,
An ein Volk, das soviel große Gedanken gedacht,
An ein Volk, das morgen, wenn die Krankheit vorbei,
Wenn die fremden Gifte, die es befallen, sich lösen,
Wieder sein wird, wie es gestern gewesen:
Stark und Edel, stolz und frei!

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Ich bin geboren, deutsch zu fühlen,
Bin ganz auf deutsches Denken eingestellt.
Erst kommt mein Volk, dann all die andern vielen,
Erst meine Heimat, dann die Welt.

Bogislav von Selchow

 

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Herr, laß mich hungern dann und wann,
satt sein macht stumpf und träge,
und schick mir Feinde, Mann um Mann,
Kampf hält die Kräfte rege.
Gib leichten Fuß zu Spiel und Tanz,
Flugkraft in goldene Ferne,
und häng´ den Kranz, den vollen Kranz,
mir höher in die Sterne.

Gorch Fock
(Johann Kinau)

 

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Heimat

Heimat, Du trugst meine Füßchen,
Als ich tat den ersten Schritt,
Lachte unter Mutters Küßchen,
Und Du selber lachtest mit.

Heimat, Heimat! Sieh´ mich heute!
Kannst nicht lindern mehr den Schmerz,
Bist ja selbst des Raubes Beute,
Heimat, Heimat, Du mein Herz!

Alexander Hoyer

 

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Du

Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an Deines Volkes Aufersteh´n
Laß´ diesen Glauben Dir nicht rauben,
trotz allem, allem was gescheh´n.
Und handeln sollst Du so,
als hinge von Dir und Deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär´ Dein!

Johann Gottlieb Fichte
1804

 

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Kameradschaft

Wenn einer von uns müde wird,
der andere für ihn wacht.
Wenn einer von uns zweifeln will,
der andere gläubig lacht.
Wenn einer von uns fallen sollt,
der andere steht für zwei,
denn jedem Kämpfer gibt ein Gott
den Kameraden bei.

Herybert Menzel
1906 - 1945

 

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Der lebendige Ring

Wir sind nicht allein - wir sind unsrer Viele,
Die heimlich bauen am inneren Reich.
Das Mal auf der Stirn vom gemeinsamen Ziele,
Den wissenden Augen enthüllt es sich gleich!

So wird es uns leichter, den Zweifel zu tragen,
Der manchmal in sternlosen Nächten uns quält.
So wird es uns leichter, den Aufbruch zu wagen,
Da einer den Glauben des anderen stählt.

Wir sind nicht allein, nicht im Dunkel Verlorne -
Nicht Saat, die auf steinigem Boden verging -
Wir sind zum gemeinsamen Werke Verschworne -
In Gluten geschweißt zum lebendigen Ring!

H. Anacker

 

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Deutsches Gebet

Wotan, schleud´re Deinen Hammer,
Daß die Blitze funkend sprüh´n,
Wenn die Rosse Deinen Wagen
Durch die dunk´len Wolken zieh´n.

Weil die Menschen hier so fleißig,
Ist der fremden Habgier groß.
Schon seit vielen tausend Jahren
Kämpft man um der Freiheit Los.

Dieses Land will nur den Frieden,
Zank und Streit sind ihm verhaßt.
Arbeit wollen alle Menschen;
Ruhe nach der Mühe Last.

Komm noch einmal auf die Erde,
Armin, hehre Lichtgestalt,
Daß nun endlich Frieden werde!
Enden soll der fremd Gewalt.

Heller werden dann die Tage,
Wenn die fremde Macht vergeht.
Und im Licht des jungen Morgen
Eine neue Zeit entsteht.

Ordnung wird dann sein im Lande,
Uns´re Mühe ist es wert.
Hilf der Menschen Geist zu stärken,
Keiner braucht mehr Schild und Schwert!

Dieser Geist soll uns beflügeln,
Kämpfen um das deutsche Gut.
Laßt uns alle einig werden,
Gib den Menschen dazu Mut!

Helmut Herttrich

 

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Von Ost zieht auf

Von Ost zieht auf im Rot der Morgen.
Sonnig löst der erster Strahlenlauf
aus der Nacht die dunklen Sorgen.
Im neuen Tage wächst das Jahr herauf.

Von Osten zog heran im Rot der Morgen,
und ins Treffen einst zwei Völker gingen.
Das Einende unkenntlich lag verborgen,
als ineinander blutig sie sich fingen.

So marschierte auf gen Osten zu ein Heer,
dem väterlichen Lande treu ergeben.
Der Feind sich stellte in die Wehr;
es hieß, die Waffen blank zu heben.

In Ost die Menschen gleichfalls waren stark
der Heimat und der Scholle eng verbunden.
Gutmenschliche Herrschaft oft verbarg,
daß dort wurde arg geschunden.

In des Ostens ungemeßnen Landesweiten
zum Bruderkampf die Irrtums Blüten schlugen aus,
dessen Wunden heute noch nicht heilten,
den am Zaun die Gäste nahmen sich zum Schmaus.

Das Rot des Ostens zum Gedenken,
ist im Wortschatz aufzuräumen:
Haß und Rache sollen nicht mehr lenken,
sollen in den Adern wallend Blut nicht schäumen.

Schmunzelnd ostwärts fliegt ein Reiter,
Met im Horn und Ewigkeit im Sinn.
Perun, der fremde, alte Streiter,
sieht im Lächeln zu ihm hin.

Steffen K.

 

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(Deutsches) Mädchen, pfeif auf den Prinzen!

Es kommt kein Prinz, der dich erlöst,
wenn du die Jahre blöd verdöst,
wenn du den Verstand nicht übst,
das Denken stets auf morgen schiebst.

Es kommt kein Prinz, der dich umfängt,
von nun an deine Schritte lenkt.
Befrei dich selbst vom Dauerschlaf,
sonst bleibst du nur ein armes Schaf.

Es kommt kein Prinz mit einem Kuß,
macht nicht mit deinen Sorgen Schluß
es bringt dich auch kein Königssohn
vom Kochtopf auf den Herrscherthron.

Du kannst dir selbst dein Leben bauen,
mußt allen deinen Kräften trauen.
Mach noch heute den Versuch
und pfeif auf den Prinzen im Märchenbuch!
 
Josef Reding

 

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Schmach und Betrug

Ihr habt uns Eigen und Ehre gestohlen,
Ihr habt uns're Taten der Nachwelt verhohlen,
Ihr habt die gefallenen Brüder verhöhnt,
Ihr habt euch nicht einmal mit ihnen versöhnt,
Ihr gönnt selbst den Toten keine Ruh,
Ihr schändet die Gräber noch immerzu.

Ihr habt uns bespien und habt uns verlacht,
Ihr habt uns zum Spott uns'rer Kinder gemacht,
Ihr habt uns durch jeden Schmutz gezogen,
Ihr habt uns geschmäht und habt uns betrogen.
Ihr seid winselnd vor jedem Sieger gekrochen -

doch unseren Stolz habt ihr nicht gebrochen!

Hans Henning Festge

 

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Wenn auch jetzt in den bezwungenen Hallen
Tyrannei der Freiheit Tempel bricht:
Deutsches Volk, du konntest fallen,
Aber sinken kannst du nicht!

Theodor Körner

Auszug aus seinem Gedicht "Was uns bleibt"

 

 

 

++++++++ Zitate ++++++++

 

 

"Der Deutsche hat unter allen Nationen am Wenigsten eine zerstörende und am meisten eine immer in sich zurückwirkende Kraft, und wenn der Besitz der Freiheit gerettet ist, wird Deutschland sicher sehr bald in jeder Art von Bildung und Gesinnung hervorragen.
Darum ist es so dankbar, gerade für dies Vaterland zu arbeiten!"

Wilhelm von Humboldt
Brief 1813

 

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"Ich sah die (germanischen) Warägern, die auf ihren Handelsreisen hierherkamen und am Átil (an der Wolga) ihr Lager hatten. Ich habe niemals Leute gesehen mit vollkommenerem Körperbau: groß wie Dattelpalmen, blond und so abgehärtet (wörtlich: rot, blutvoll), daß der Mann ein Gewand trägt, welches nur die Hälfte seines Körpers bedeckt und eine Hand (den rechten Kampfarm) frei läßt. Jeder von ihnen ist bewaffnet mit Axt, Messer, breitem Schwert mit Blutrinne und von der Fingerspitze bis zum Hals tätowiert."

aus:
Ibn Fadlàns

Gesandschaft und Reisebericht
,
§ 80 & 81, ca. aus dem Jahr 921

 

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 "Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm
wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

Goethe zu Eckermann

 

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"Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit?
Mehrheit ist der Unsinn;
Verstand ist stets bei Wen'gen nur gewesen.
Bekümmert sich um's Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen, und nicht zählen;
Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."

Friedrich Schiller
Demetrius, SW 3 S. 174

 

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"... denn jeder Einzelne übt mit seinem Denken und Handeln Einfluß auf unsere kulturelle Evolution aus und ist damit verantwortlich für unser Werden. Erst mit dieser umfassenden Erkenntnis wird sich der mündige, wissende, ganzheitliche germanische Menschtypus wieder entwickeln, der eingebunden in seinem kulturellen und völkischen Erbe für sich und seine Umwelt volle Verantwortung übernimmt.

Ein „Übermensch“, der die Fiktionen seiner Zeit überwindet, wieder zum gestaltenden Herren seines Schicksals wird, keinem unerreichbaren Gotte mehr unterworfen ist, sondern zum wissenden und wirkenden Teil des Göttlichen wird."

Siegrun Heidenreich

 

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"Ich begrüße alle Anzeichen dafür, daß ein männlicheres, ein kriegerisches Zeitalter anhebt, das vor allem die Tapferkeit wieder zu Ehren bringen wird! Denn es soll einem noch höheren Zeitalter den Weg bahnen und die Kraft einsammeln, welche jenes einmal nötig haben wird - jenes Zeitalter, das den Heroismus in die Erkenntnis trägt und Kriege führt um der Gedanken und ihrer Folgen willen.

Dazu bedarf es für jetzt vieler vorbereitender tapferer Menschen, welche doch nicht aus dem Nichts entspringen können - und ebensowenig aus dem Sand und Schleim der jetzigen Zivilisation und Großstadt-Bildung: Menschen, welche es verstehen, schweigend, einsam, entschlossen, in unsichtbarer Tätigkeit zufrieden und beständig zu sein: Menschen, die mit innerlichem Hange an allen Dingen nach dem suchen, was an ihnen zu überwinden ist: Menschen, denen Heiterkeit, Geduld, Schlichtheit und Verachtung der großen Eitelkeiten ebenso zu eigen ist, als Großmut im Siege und Nachsicht gegen die Eitelkeiten aller Besiegten: Menschen mit einem scharfen und freien Urteil über alle Sieger und über den Anteil des Zufalls an jedem Siege und Ruhme: Menschen mit eigenen Festen, eigenen Werktagen, eigenen Trauerzeiten, gewohnt und sicher im Befehlen und gleich bereit, wo es gilt, zu gehorchen, im einen wie im anderen gleich stolz, gleich ihrer eigenen Sache dienend: gefährdetere Menschen, fruchtbarere Menschen, glücklichere Menschen!

Denn glaubt es mir! - das Geheimnis um die größte Fruchtbarkeit und den größten Genuß vom Dasein einzuernten, heißt: gefährlich leben! Baut eure Städte an den Vesuv! Schickt eure Schiffe in unerforschte Meere! Lebt im Kriege mit euresgleichen und mit euch selber! Seid Räuber und Eroberer, solange ihr nicht Herrscher und Besitzer sein könnt, ihr Erkennenden! Die Zeit geht bald vorbei, wo es euch genug sein durfte, gleich scheuen Hirschen in Wäldern versteckt zu leben! Endlich wird die Erkenntnis die Hand nach dem ausstrecken, was ihr gebührt - sie wird herrschen und besitzen wollen, und ihr mit ihr!"

Friedrich Nietzsche
Die fröhliche Wissenschaft

 

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 "Aus Germaniens schweifender Alliebe
machte JUDA den Erlösungswahnsinn."

Ludwig Klages
1872 - 1956
Lebensphilosoph & Metaphysiker des Heidentums
"Rhythmen und Runen", S. 250

 

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Die, welche die Vergangenheit kontrollieren,
kontrollieren die Zukunft; und die,
welche die Gegenwart kontrollieren,
kontrollieren die Vergangenheit."

George Orwell

 

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"Aber es ist eine Schande, daß die Teutsche, welche Gott zu dem allerhöchsten Volck in Europa erhebet, und bey welchen die Ehre den Kayserl. Titul zu führen stehet, krafft welchen ihrem Oberhaupt das Directorium in Rep. Gentium Chirstianarum in Europa gebühret, den Ruhm und die Herrlichkeit ihrer Sprach nicht besser bekant zu machen und außzubreiten trachten".

aus:
Michael Praun
1685

 

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"Ich wollte Held sein, aber ich bin Terrorflieger geworden.
Ich kann dieses (Kriegsverbrechen) nicht verteidigen."

Harold Nash
Britisches Bombenkommando
Der Bombenkrieg, ZDF, 04.02.2003

 

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"Der geistige Mensch hat die Wahl (soweit er die Wahl hat),
entweder Ironiker oder Radikalist zu sein; ein Drittes
ist anständigerweise nicht Möglich."

Thomas Mann
(1875-1955) Literatur-Nobelpreisträger

 

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"Seit einem Vierteljahrhundert lautet der Gemeinplatz der Hoffnungen auf eine grundumwälzende Veränderung der Verhältnisse: Es geht den meisten noch viel zu gut, erst wenn es ihnen schlecht geht, kann es anders werden. Dieser Gemeinplatz übersieht, daß eine Verelendung zwei Haltungen erzeugt, die eine lange Dauer der Zustände garantieren: die soziale Scham der Betroffenen und die asoziale Gleichgültigkeit der Verschonten, bzw. der Nutznießer.
Eine Verelendung muß landauf, landab unerträglich werden, um Empörung zu wecken. Oder es muß sich ein Moment hinzugesellen, das die Remedur beschleunigt. Das ist der Fall, wenn der Ausbeuter zum Blutsauger wird, wenn die öffentliche Hand die Peitsche schwenkt, wenn also der Verelendung sich Unterdrückung addiert."

Hans-Dietrich Sander

 

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"Die Jahre von 1933 bis 1938 sind selbst aus der distanzierten Rückschau und in Kenntnis des Folgenden noch heute ein Faszinosum insofern, als es in der Geschichte kaum eine Parallele zu dem politischen Triumphzug Hitlers während jener ersten Jahre gibt."

"Statt Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit herrschten Optimismus und Selbstvertrauen. Machte nicht Hitler wahr, was Wilhelm II. nur versprochen hatte, nämlich die Deutschen herrlichen Zeiten entgegenzuführen? War er nicht wirklich von der Vorsehung auserwählt, ein Führer wie er einem Volk nur einmal in tausend Jahren geschenkt wird?"

"Und was die Juden anging: Hatten sie sich nicht in der Vergangenheit doch eine Rolle angemaßt, die ihnen nicht zukam? Mußten sie nicht endlich mal Einschränkungen in Kauf nehmen? Hatten sie es nicht vielleicht sogar verdient, in ihre Schranken gewiesen zu werden?"

Philipp Jenninger, Bundestagspräsident
in seiner Gedenkrede zum 50. Jahrestag der "Reichskristallnacht", 1988.
Diese Zitate bilden jene Kernsätze in Jenningers Rede,
deretwegen er zum Rücktritt gezwungen wurde (11.11.1988).

 

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"Ich erkläre, die deutsche Sozialdemokratie hat 1945 als erste Partei Deutschlands und der Welt erklärt: Die Oder-Neiße-Grenze ist unannehmbar als Grenze.

Ich erkläre weiter:
Keine deutsche Regierung und keine deutsche Partei kann bestehen, die die Oder-Neiße- Grenze anerkennen will."

Kurt Schumacher
am 4. März 1951 auf einer
Großkundgebung der SPD in West-Berlin

 

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"Das deutsche Volk wird niemals die
Oder-Neiße-Linie als Grenze anerkennen!"

Konrad Adenauer
vor dem deutschen Bundestag
am 20.10.1953

 

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 "Was ist das für ein Volk, das seine 'Großvätergeneration' in Ausstellungen als Mörder verunglimpft und gleichzeitig seine 'Enkelgeneration' als 'Fremdenlegionäre der US-Polizei' in dieselben Partisanengebiete schickt?"

Werner Nixdorf
1999

 

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"Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.
Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr
gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen
wird er, und wenn ihr es krachen hört, wie es noch niemals
in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt:
der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht."

Heinrich Heine
"De l´Allemagne", 1835

 

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"Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, daß er sie tut: denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohltut. Wird er in die Not gebracht, allein zu stehen und seine Trägheit abzuwerfen, ist es ihm nicht mehr möglich, als Ziffer in einer Summe unterzuducken..., - so entdeckt er seine Kräfte: dann wird er gefährlich, böse, tief, verwegen und bringt den Schatz von schlafender Energie ans Licht, den er in sich trägt, und an den sonst niemand

(und er selber nicht) glaubte."

Friedrich Nietzsche
"Morgenröte", 1881

 

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 "Ist es wirklich das Ziel zehntausendjährigen Aufwands,
aus aller Farbigkeit und Eigenart menschlicher Stämme eine
marastische (sich verzehrende) Mischung zu brauen?"

Walter Rathenau

 

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 "Das lebhafteste Vergnügen, das ein
Mensch in der Welt haben kann,
ist neue Wahrheiten zu entdecken;
das nächste von diesem ist,
alte Vorurteile loszuwerden."

Friedrich der Große

 

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"Kann sich das Volk nicht mehr wie ein Mann erheben,
so muß sich ein Mann wie ein ganzes Volk aufrichten."

Gorch Fock
(Johann Kinau)

 

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"Das einzige Schwergewicht, welches der Nordmann mit sich trug, war der Begriff der persönlichen Ehre. Ehre und Freiheit trieben die einzelnen in die Ferne und Unabhängigkeit in Länder, wo Raum für Herren war, oder ließen sie auf ihren Höfen und Burgen bis zum letzten Mann um ihre Selbständigkeit kämpfen."

Alfred Rosenberg

 

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"Es hat keinen Sinn, sich einer Zerstörung entgegenzustellen, die unaufhaltsam ist. In der sauberen Begrenzung und im gerüsteten Abwarten liegt die Kraft kleiner, kriegerischer Gemeinschaften, denn Fäulnis geschieht nicht im wesentlichen Kern; und der Bestand, der abgebrochen wird, ist ebenso belanglos wie jene Kräfte, die sich damit beschäftigen...

...immer auf dem Posten sein, immer rüsten, immer bereit sein, dem Ruf zu folgen, der an uns ergeht - und es ist gewiß, daß der Ruf nicht ausbleiben wird..."

Ernst Jünger
"Das Abenteuerliche Herz", 1929

 

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"Kein Fussbreit deutscher Erde soll verloren gehen,
Und ebenso soll kein Titel Deutschen Rechts geopfert
werden, das ist unsere Politik."

Fürst Otto von Bismarck

 

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"Ich bin der Kaiser Österreichs - ein deutscher Fürst!"

Kaiser Franz Joseph

 

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„Auch in unserer Brust schlägt ein stolzes deutsches Herz, und wir räumen

niemanden das Vorrecht ein, deutscher zu empfinden als wir!

Österreichs Krieger reichen durch mich Preußens tapferem Heer die Hand zum Schutze deutscher Freiheit, deutscher Größe und vor allem deutscher Einigung

durch alte deutsche Treue und Tapferkeit.“

Feldmarschall Radetzky
Antwort des Urösterreichers auf die Gratulation des
Offizierskorps des preußischen Gardekorps zu seinen
Siegen in Mailand 1848 in Mortara und Novara 1849!

 

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„Ich erkläre Ihnen, jeder Deutsche,
der sich die Nationalität stehlen lassen wird,
 ist in meinen Augen ein Feigling,
der nicht verdient auf der Welt zu sein!“

Dr. Karl Lueger
Bürgermeister von Wien im österreichischen
Abgeordnetenhaus am 13. Februar 1901

 

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"Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind ...

... das war das erste Bewußtwerden von der Pracht des nordischen Heldentums, dessen Geist noch immer vor den Hühnengräbern Wache hält, jenes besten Erbteils eines Blutes, das den Gegensatz von Leben und Tod mit besonderer Tiefe und Fruchtbarkeit empfing ..."

Ernst Jünger

 

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"Ein Deutscher aber - und ein deutsches Volk - kann man, wie Fichte sagte, eben nicht - als blosses Naturgeschöpf - sein, sondern nur als Geistwesen - werden. Die deutsche Lage verweigert dem Deutschen die Gunst, in seiner blossen Natur liegen bleiben zu können. Bleibt 'der Riese' liegen, dann kann er von jedem Naturwissenschaftler und -techniker kunstgerecht gefesselt werden. Erhebt er sich aber, so kann er sich mit Jedem, der sich gleichfalls aus blosser Naturgeschöpflichkeit zum freien Menschentum erhebt, über die Welt hin verbünden."

Dr. Rudolf Steiner
Esoteriker und Philosoph

 

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„Wir Nationalisten glauben an keine allgemeinen Wahrheiten. Wir glauben an keine allgemeine Moral. Wir glauben an keine Menschheit als an ein Kollektivwesen mit zentralem Gewissen und einheitlichem Recht. Wir glauben vielmehr an ein schärfstes Bedingtsein von Wahrheit, Recht und Moral durch Zeit, Raum und Blut.

Wir glauben an den Wert des Besonderen.“

Ernst Jünger,

deutscher Schriftsteller 

 

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 "Es gibt Augenblicke, wo wir handeln müssen,
auch wenn unsere besten Freunde nicht mitgehen wollen.
Die leise innere Stimme muß bei einem Widerstreit der Pflichten
immer die letzte Entscheidung treffen."

Mahatma Ghandi

 

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"Wir haben den 30jährigen Krieg unseres Jahrhunderts erlebt. Wir sind von den Wellen gläubiger Hoffnung, soldatischer Pflichterfüllung und grenzenloser Verzweiflung wie kaum eine andere Generation hin- und hergeworfen worden, mehr noch, wir haben Gott und Götter sterben sehen.

Der heutige Wohlstand auf Pump oder die anarchistische, egoistische Sucht nach dem individuellen Glück täuschen uns nicht. Sie sind Zeichen der Angst vor dem Untergang. Wir haben diese Angst nicht, weil wir den Umbruch , mehr noch, die Weltenwende ahnen.

Wir sind auf dem Wege, die ewige Wahrheit in den ewig gültigen Gesetzen des Lebens, allen Lebens, zu erkennen... Die Ideologien von gestern zerbrechen an ihren Irrtümern und Lügen. Der Mensch kann ohne Schaden nicht die Welt nach seinem Bilde malen. Die Wahrheit liegt nicht in den Ideologien, sondern in den unverrückbaren ewigen Gesetzen der Natur."

Werner Kuhnt

 

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"Die Voraussetzung dafür, daß die Zeit im Schatten der Weltgeschichte für das ganze deutsche Volk fruchtbar werde, ist die Standfestigkeit von einzelnen und Gruppen, und seien es noch so kleine Minderheiten, die, unbeirrt durch die sogenannte Wirklichkeit des Tages, die Identität der Nation in sich tragen, wahren und verkörpern und sich derart als Hüter der Kontinuität der deutschen Geschichte bewähren, die durch nichts unterbrochen wurde oder wird und aus der nur Schwächlinge zu desertieren versuchen."

Karl Anton Prinz Rohan

 

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"Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es nie einen Hegel gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was »ist« - wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs »Sein« -; ebenfalls insofern wir unsrer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten -)."

Friedrich Nietzsche
Werke und Briefe: Fünftes Buch. Wir Furchtlosen,
S. 40. vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 226-227

 

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„Es ist möglich, daß der Deutsche einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben – aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen das Gute.

Wenn es ihnen aber gelingen sollte, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand eintreten, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

Christian Friedrich Hebbel
Tagebücher, 4. Januar 1860 

 
  
Zitate von Andreas J. Voigt

 


 


„Für Ratschläge bist Du zu alt, mein Sohn, aber nicht für Träume!“

(Mein geliebter Vater, J. Voigt
an mich anläßlich meines Wiegenfestes 2008)



„Man kann wagemutig und voller Stolz in den Abgrund blicken, aber man muß nicht hineinspringen!“

 

„Der geistige Sieg über den Feind ist der Höhepunkt des Krieges.“

 

„Die größte Übeltat der protokollierten Menschheitsgeschichte ist der degoutante, mörderische Antigermanismus des 20. Jahrhunderts!“

 

„Manchmal führt ein tiefer Fall DOCH zu einem höheren Glück!“

 

„Bescheidenheit ist die Zierde des Überlegenen!”

 

„Die polnische Jüdin Rosa Luxemburg verkündete, 'Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden'! Heute sind wir Deutschlandtreuen die 'Andersdenkenden' – das Maß unserer Freiheit muß und wird auch das Maß für die Legimitation des BRD-Rechtsstaates sein!“

 

„Es zeugt abermals von der zwiespältigen Extremität meines Geistes, daß mein Verlangen zu lieben sich eben jetzt verstärkt Kund gibt, da ich das Schwert der Rache für Deutschland ergreifen will.“

 

„Lieber Visionen in der Dunkelheit als die grelle Realität!“
 
„Wahre Liebe ist wie ein Sparbuch: man muß lange und beständig einzahlen, ehe man von den Zinsen leben kann.“

 

„In der Tiefe meiner Seele ist eine wärmende Dunkelheit, deren Vollständigkeit der undurchdringlichen Unbegreiflichkeit der Unendlichkeit gleicht!“

 

„Mein Reisepaß ist unweigerlich Eigentum der Nachkriegs-BRD, mein Herz und meine Treue dagegen gehören bedingungslos dem Großdeutschen Reich!“

 

„Der Volksmund spricht: 'nur die Harten kommen in den Garten!' - aber der traditionsreiche, von patriotischem Blute getränkte Vorzeige-Rasen der Nachkriegs-BRD ist bedauerlicherweise nur sehr spärlich gesät.“

 

"Wissen bedeutet bekanntlich Schmerz, und Träumen bedeutet gewiß Enttäuschung - aber lieber leide ich voller Erleuchtung und Hoffnung, als die Höllenqualen eines ignoranten Zynikers zu ertragen!"

 

„Zusammenhalt ist unsere Stärke, Ehre unser Dogma und Treue unsere Pflicht!“

 

„Es ging mir immer nur um Deutschland, nie um Geld, Ansehen oder um meine gelegentlich wankelmütigen Kameraden. Als ich an Enttäuschung zu zerbrechen drohte, führte ich mir stets vor Augen, daß es einzig um das glorreiche Vaterland geht!“

 

„Hoffnung ist GEWISSHEIT, welche sich nur noch nicht erfüllt hat!“

 

„Wir sind alle ein Produkt unserer Erfahrungen und leben vom Schatten unserer Erinnerungen!“

 

Wenn die Menschheit die größte Errungenschaft der Evolution sein sollte, wäre das ein Armutszeugnis der Schöpfung ...“

 

„Wenn ein intelligenter Mensch sich nicht zuweilen dumm fühlt, fehlt es ihm an Intelligenz.

 

 

„Die Vertreibung von Millionen Deutscher ist das größte Verbrechen der Geschichte!“

 

Papst Pius XII.

über den Genozid an Deutschen während

und nach dem II. Weltkrieg

 

„Was für ein gespaltenes, geschichtsloses, von heute auf morgen dahinvegetierendes, finanziell reiches, geistig immer ärmer werdendes Volk der Gekrümmten!“

 

Rudi Dutschke
1977 in einer Rede am Grab von

Ernst Bloch über die BRD-Deutschen

 

 

„Ich kann es nicht lassen, ich muß mich sorgen um das arme, elende, verlassene, verachtete, verratene und verkaufte Deutschland, dem ich ja kein Arges, sondern alles Gute wünsche, als ich schuldig bin meinem lieben Vaterland.“

Martin Luther

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